Sonntag, 4. Oktober 2015
Sonntag, 27. September 2015
Bericht von der Gemeinderatssitzung am 23.09.2015
Hallo Leute
Punkt 1 Barrierefreies Dorfzentrum
samt Vorplatzgestaltung – Beratung und Beschlussfassung zu den vorliegenden
Angeboten
Das
war die Formulierung des Tagesordnungspunktes 1 der Gemeinderatssitzung am
09.09.2015.
Bekanntlich
wurde das Projekt bei dieser Sitzung von Gemeinderat abgelehnt (5 ja-1 Nein- 6
Enthaltungen)
Für
die Gemeinderatssitzung am 23.09.2015 wurde der Tagesordnungspunkt 1
umformuliert
Punkt 1 Barrierefreies Dorfzentrum
samt Vorplatzgestaltung – Festlegung der äußeren Gestaltungsmaterialien durch
den Gemeinderat – Bauzeitplan – Beschlussfassung
Außer
ein paar Fotos von Granitsteinpflastern wurde dem Gemeinderat nichts Neues
vorgelegt. Der Bauzeitplan sieht nach wie vor ca. 6 Monate Bauzeit vor, die
sich aber in den Wintermonaten verlängern kann. Der Vorplatz wird jetzt
aufgegraben, eine Verlegung der Granitsteine kann aber erst im Frühjahr
erfolgen. Zur Finanzierung wurden vom Bürgermeister auch keine neuen
Informationen geliefert.
Ich
habe mich seit der letzten Gemeinderatssitzung über Granit als Bodenbelag
erkundigt. Dabei bin ich im Internett auf die
„K&K Hofplatten
aus den ehemaligen Steinbrüchen der Stadt Wien“
Gestoßen.
Diese
Platten aus Hartberger Granit (grau und grau/gelb) oder Herschenberger Granit
wurden zu Beispiel in Wien auf der Mariahilferstrasse verlegt. Weitere Fotos
von Referenzflächen fand ich im Internett von Laa an der Thaya, Wien Golden
Quartier, Ottakringerstrasse usw.
Diese
Granitplatten haben mir sehr gut gefallen, hielt ich aber für Birgitz als
unerschwinglich.
Daher
holte ich beim Granitwerk einen Kostenvoranschlag ein. Granitplatten 8 cm stark,
und bekam folgendes Preiangebot:
Nachstehende
Preise sind m² - Richtpreise inkl. Einem üblichen Zentralregieaufschlag der
Verlegefirma und anteiligen Verschnitt
Netto
149,70 pro m²
Für Verlegung und Ausfugen sind nochmal Netto ca.
50 bis maximal 60 Euro pro m² zu veranschlagen. Der Quadratmeter kommt also auf maximal 210,00 Euro Netto
Dieser
Preis schien mir sehr hoch, bis ich das Angebot mit den von der Gemeinde
vorgelegten Kostenvoranschlag verglich.
Angebot:
Pflasterplatten
Granit 8 cm Netto 331,59 €
Verfugen
mit Mörtelfuge Netto 15,94
€
Der Quadratmeter kommt also auf 347,53
Euro Netto
Ich
habe bei der Gemeinderatssitzung diese Granitplatten vorgestellt und den
Bürgermeister und den anwesenden Vertreter der Planungsfirma um Aufklärung über
diese Preisdifferenz gebeten.
Der
Bürgermeister meinte, die Preise sind heute nicht Thema – wann dann als bei
der Vergabe?
Die
von mir vorgeschlagenen Granitplatten aus Hartberger Granit oder Herschenberger
Granit wurden abgelehnt.
Da
kann man nur sagen
“Was
den Wienern für die Mariahilferstrasse gut und teuer genug ist, ist für Birgitz
zu billig und zu minder“
Es
wurden dann drei Abstimmungen durchgeführt:
Der Antrag
den Vorplatz mit Granitplatten auszuführen (ohne genaue Bezeichnung) wurde mit
10 Ja angenommen. Ich habe wegen der ungeklärten Preisdifferenz mit Nein
gestimmt.
Der
Antrag den Lift Turm auf drei Seiten in Glas auszuführen und die billigere
Variante mit Folien Beklebung innen als Wärmeschutz zu wählen wurde mit 12 Ja
angenommen.
Der
Antrag mit den Bauarbeiten sofort zu beginnen wurde mit 8 Ja angenommen. Ich
habe mit Nein gestimmt.
Ob
dieser Gemeinderatsbeschluss gültig ist werde ich abklären.
Der
gegenteilige Beschluss vom 09.09.2015 wurde nicht aufgehoben.
Es
hat sich wieder einmal gezeigt, man muss
nur so oft abstimmen lassen, bis das Ergebnis passt.
Noch
ein Detail zu diesem Projekt, die Kellerwände vom Gemeindeamt, Turnsaal und
Volksschule werden in diesem Bereich freigelegt und gegen Feuchtigkeit neu ab
isoliert. Wärmeisolation wird keine
angebracht???
Punkt 2 Anfragen, Anträge, Allfälliges
Der
Bürgermeister berichtet über das Problem „Hoadlstrasse“
Dazu
hat es eine gemeinsame Vorstandssitzung von Birgitz und Axams gegeben.
Fragen
an den Bürgermeister:
Ob
die Gemeinde wegen „100 Jahre erster Weltkrieg“ eine Gedenkfeier plant? – Nein
Was
plant die Gemeinde Birgitz zu Thema „Flüchtlinge“ – Dazu gibt’s eine
Besprechung mit der Pfarre (Seelsorgeraum)...
M.f.G
Herbert
Sonntag, 20. September 2015
Sonntag, 13. September 2015
Bericht von der Gemeinderatssitzung am 09.09.2015
Punkt 1 Barrierefreies Dorfzentrum
samt Vorplatzgestaltung – Beratung und Beschlussfassung zu den vorliegenden
Angeboten
Am
Anfang möchte ich klargestellt haben, ich bin nicht gegen das Projekt „barrierefreies
Dorfzentrum“, nur die Vorgangsweise des Bürgermeisters macht mir eine
Zustimmung derzeit unmöglich.
Das
sehen anscheinend auch andere Gemeinderäte so, daher wurde das Projekt in der
vorgelegten Form abgelehnt.
5 Ja 1 Nein (ich) 6 Enthaltungen
Mein
Hauptkritikpunkt ist wieder einmal die fehlende Bedeckung im Voranschlag 2015.
Der Bürgermeister war nicht bereit uns mitzuteilen woher er die fehlenden
Gelder nimmt.
Schön
langsam kenne ich ja die Vorgangsweise des Bürgermeisters:
Möglichst
geringe Kostenschätzung für das Projekt damit es im Voranschlag akzeptiert wird
–
Ausführung
verzögern in den Herbst, damit sich das Projekt über zwei oder mehrere Jahre
erstreckt und damit eine Kontrolle der tatsächlichen Kosten nicht möglich ist.-
Im
Voranschlag 2015 sind für das Projekt „barrierefreies Dorfzentrum samt
Vorplatzgestaltung“ 283.000,- Euro
budgetiert.
Mit
der Einladung zur Gemeinderatssitzung wurden den Gemeinderäten vier
Kostenvoranschläge übermittelt.
Baumeisterarbeiten € 264.413,49
Spengler/
Schwarzdecker €
11.728,60
Portalschlosser € 79.010,02
Personenaufzug € 58.880,00
Gesamt
€ 414.032,11 + 20% Mwst. sind € 496.838,55
Zu
Sitzungsbeginn wurde uns eine Grobkostenschätzung vorgelegt:
Gesamtsumme Herstellungskosten netto €
540.216,59 + Mwst sind
€
648.259,90 bei budgetierten 283.000,- Euro
Angesichts
dieser Zahlen, von einem seriösen Voranschlag zu sprechen ist wohl sehr gewagt.
In den
Verhandlungsunterlagen (liegen eine Woche vor Sitzung im Gemeindeamt zur
Informationsmöglichkeit der Gemeinderäte auf) waren weder die
Ausschreibungsunterlagen noch ein Ausführungsplan vorhanden. Eine
Informationsmöglichkeit für die Gemeinderäte war nicht gegeben.
Bei
Sitzungsbeginn wurden vier Einreichpläne (für 12 Gemeinderäte) aufgelegt und
der Bürgermeister bat die Gemeinderäte, sie sollten Einsparungspotenziale nennen?????
Der
Vertreter der Firma Stimpfl erklärte uns den Bauablauf und Zeitplan:
Baubeginn
bei sofortiger Bestellung ca. Mitte November 2015
Bauzeit
ca.6 Monate, Verzögerungen durch Wettereinflüsse nicht mit eingerechnet.
Der
gesamte Vorplatz zwischen Gemeindeamt, Rättermuseum und Volksschule muss ca. 4
bis 5 Meter tief ausgehoben werden. Sämtliche Kellermauern in diesem Bereich
müssen neu abgedichtet werden.
Ein
Zugang zu Kindergarten und Gemeindeamt ist währen der Bauphase nicht möglich.
Die
Vorplatzgestaltung ist während der Wintermonate ebenfalls nicht möglich.
Ausgeschrieben
und angeboten wurde für den Vorplatz Granitsteine.
Von
einzelnen Gemeinderäten wurden folgende Fragen an den Bürgermeister und
Vertreter der Planungsfirma gestellt:
Warum
wird kein Generalunternehmer mit dem Projekt beauftragt, Vorteil ein Ansprechpartner
für die Gemeinde bei Haftungsfragen ---- Ist
teuer
Warum
werden die Grabungsarbeiten nicht in der Ferienzeit erledigt Ist
teurer
Wie
ist der Zugang zum Kindergarten und Gemeinde geregelt ???????
Ausführung
äußere Gestaltung----???????
Wer
entscheidet über die Vorplatzgestaltung---Granit
wurde ausgeschrieben und angeboten, aber der Gemeinderat kann ja noch darüber diskutieren
U.s.w.
Punkt 2 Anfragen, Anträge, Allfälliges
Fragen
an den Bürgermeister:
Wie geht’s
mit der Sanierung der Wasserversorgungsanlage (Quellfassung und Hochbehälter)
weiter-------In Behördenverfahren
Die
Sanierung der Wasserversorgungsanlage wurde im Voranschlag 2015 wegen des dringenderen
Projekts „Barrierefreies Dorfzentrum“ auf ein Mindestausmaß reduziert und der
Rest für 2016 vom Bürgermeister zugesagt????
Wegsanierung
im Friedhofsbereich----noch nicht
dazugekommen
Eislaufzeit
naht, wird heuer ein Eislaufbetrieb realisiert--- wird probiert
Vermurung
Steinachweg wird wann saniert---???????
Gibt’s
für die Umlaufbeschlüsse ein Protokoll----?????????
Raumordnungskonzept
–September?????
Über
die Vorgänge beim Kindergarten, Schule, Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung
werden mehr Informationen für die Gemeinderäte gewünscht ---Das ändert sich dauernd, daher gibt’s keine
voreiligen Informationen an die Gemeinderäte
Im
Bereich Rohracker wurde ein Glasfasernetz von der Gemeinde Birgitz verlegt.
Um
das Glasfasernetz auch nützen zu können, muss die Gemeinde mit einem Betreiber
einen Vertrag abschließen.
Ich
wurde von einem Gemeindebürger, der das Glasfasernetz nutzen will, gefragt wann
er mit einer Inbetriebnahme rechnen kann.
Antwort
des Bürgermeisters — Betreibersuche gibt’s
derzeit keine weil noch kein Anschluss an das Überörtlicheglasfasernetz besteht.
M.f.G
Herbert
Sonntag, 6. September 2015
Schulstarthilfe? Brennmittelaktion? Einladung zur Gemeinderatssitzung am 09.09.2015
Hallo Leute,
die Schule beginnt wieder, dazu gibt`s vom
Land Tirol eine Schulstarthilfe.
Voraussetzung ist aber eine fristgerechte Antragsstellung
Die Gemeinde Axams informiert ihre Bürger auf
der Gemeinde Homepage und gewährt für jedes berechtigte Schulkind noch einen
einmaligen Gemeindezuschuss von € 72,68.
Auf der Homepage der Gemeinde Birgitz ist
diese doch für viele Familien interessante Information nicht zu finden, Zuschuss der
Gemeinde Birgitz gibt`s auch keinen.
Schulstarthilfe -
Antragstellung bis 30. September möglich
Die
Schulstarthilfe des Landes Tirol soll den Familien den Schulstart ihrer Kinder
im Pflichtschulalter von 6 bis 15 Jahren erleichtern. Der Zuschuss beträgt €
145,35 pro schulpflichtigem Kind und wird einmal jährlich im Herbst
ausbezahlt.
Einreichfrist
für das laufende Schuljahr ist jeweils der 30. September 2015. Eine verspätete
Einreichung ist für das Land aus arbeitstechnischen Gründen nicht möglich.
Erstansuchen
sind von der Gemeinde Birgitz zu bestätigen. Ein bestimmtes
Familiennettoeinkommen darf nicht überschritten werden. Das Ansuchen erhalten sie zum
Download im Internet auf der Landesseite unter https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/familienreferat/foerderungen/schulstarthilfe
Auch von der
„Brennmittelaktion
des Landes Tirol“
ist auf der Homepage
nichts zu lesen.
Brennmittelaktion –
Heizkostenzuschuss 2015/2016 der Tiroler Landesregierung
Das Land Tirol gewährt für die Heizperiode 2015/2016 nach
Maßgabe der folgen-den Richtlinien einen einmaligen Zuschuss zu den
Heizkosten.
Die Höhe des Heizkostenzuschusses beträgt einmalig 200,00 €
pro Haushalt.
Antrags- bzw. zuschussberechtigter Personenkreis
Hauptwohnsitz im Bundesland
Tirol
PensionistInnen mit Bezug der
geltenden Ausgleichszulage/Ergänzungszulage
BezieherInnen von Notstandshilfe,
Bevorschussung von Leistungen aus der Pensionsversicherung, Übergangsgeld nach
Altersteilzeit
BezieherInnen von Krankengeld
BezieherInnen von
Rehabilitationsgeld
BezieherInnen von
Pflegekarenzgeld
AlleinerzieherInnen mit
mindestens einem im gemeinsamen Haushalt lebenden unterhaltsberechtigten Kind
mit Anspruch auf Familienbeihilfe
Ehepaare bzw. Lebensgemeinschaften mit mindestens einem im
gemein-samen Haushalt lebenden unterhaltsberechtigten Kind mit Anspruch auf
Familienbeihilfe
Nicht antrags-
bzw. zuschussberechtigt sind:
Personen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung ein laufende
Mindestsicherungs/Grundversorgungsleistung beziehen, welche die Übernahme der
Heizkosten als Mindestsicherungs/Grundversorgungsleistung enthält
BewohnerInnen von Wohn- und Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen, Schüler-
und Studentenheimen
Für die
Antragstellung gelten folgende Netto – Einkommensgrenzen
€ 855,00 pro Monat für allein stehende Personen
€ 1.290,00 pro Monat für Ehepaare und
Lebensgemeinschaften
€ 205,00 pro Monat zusätzlich für jedes im
gemeinsamen Haushalt lebende unterhaltsberechtigte Kind mit Anspruch auf
Familienbeihilfe
€ 470,00 pro Monat für die erste weitere erwachsene
Person im Haushalt
€ 310,00 pro
Monat für jede weitere erwachsene Person im Haushalt
Dem
Ansuchen sind folgende Unterlagen anzuschließen:
Einkommensnachweis (aktueller Pensionsbescheid, aktueller
Lohn- oder Gehaltszettel, aktuelle Bezugsbestätigung – AMS, TGKK, Unterhalt,
Alimente)
Nachweis
über den Bezug der Familienbeihilfe (bei Kindern im gemeinsamen Haushalt)
M.f.G.
Herbert Jordan
Sonntag, 30. August 2015
Gemeinderatssitzung vom 02.09.2015 verschoben??????
Hallo
Leute
Heute
keine Tagesordnung zur Gemeinderatssitzung am 02.09.2015 (erster Mittwoch des
Monats).
Die
Gemeinderatssitzung wurde mit folgendem Mail verschoben:
Geschätzte
Mitglieder des Gemeinderates!
Im
Auftrag des Bürgermeisters teile ich mit, dass die für 2.9.2015 geplante
GR-Sitzung voraussichtlich am 9.9.2015 stattfinden wird, weil aufgrund
der Urlaubszeit bei Firmen und Behörden mehrere Unterlagen bzw. Stellungnahmen
noch nicht vorliegen, welche teilweise für einen früheren Zeitpunkt fix
zugesagt waren, aber trotzdem nicht übermittelt wurden. Der Bürgermeister
entschuldigt sich hiermit für die nicht in seinem Verschulden beruhende
Verschiebung. Die Behandlung der ebenfalls für August vorgesehenen Punkte
"ROK" und "Auftragsvergabe Dorfzentrum/Lift" ist ebenfalls
gleichzeitig bzw. zeitnah um den 9.9.2015 beabsichtigt.
Das
wird dann wider eine Sitzung mit XXX Tagesordnungspunkten, wovon die wichtigen
sicher wieder am Schluss stehen.
Für
den Bürgermeister unangenehme Tagesordnungspunkte stehen immer am Schluss, nach
Mitternacht fragt ja kein Gemeinderat mehr so genau.
Allein
die überfälligen Tagesordnungspunkte,
Bericht
über die Kassaprüfung der Gemeinde vom 01.06.2015
und
Bericht über die Kassaprüfung der
Gemeindegutsagrargemeinschaft mit Rechnungsabschluss 2014 und Voranschlag 2015 (vom 24.07.2015)
beide
nicht sehr schmeichelhaft für den Bürgermeister, währen genug Diskussionsstoff
für eine längere Gemeinderatssitzung am 02.09.2015.
M.f.G.
Herbert
Jordan
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