Montag, 4. Februar 2013
Sonntag, 27. Januar 2013
Wahlwerbung auf Gemeindekosten, Sachverhaltsdarstellung
Bei dieser Angelegenheit geht es
mir ums rechtzeitige Einschreiten.
Ich möchte mir gar nicht vorstellen welche Schindluder bei der Landtagswahl und Nationalratswahl wo es dann um Mandate geht getrieben werden,
wenn man da nicht rechtzeitig die Grenzen aufzeigt.
Ich möchte mir gar nicht vorstellen welche Schindluder bei der Landtagswahl und Nationalratswahl wo es dann um Mandate geht getrieben werden,
wenn man da nicht rechtzeitig die Grenzen aufzeigt.
Mailverkehr und Sachverhaltsdarstellung:
Mail vom 24.01.2013
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, hallo Luis
da Du es nicht der Mühe wert findest auf mein Mail zu antworten habe ich mich nach Rücksprache mit der Gemeindeaufsicht und auf Anraten dieser entschlossen
die Angelegenheit in Form einer " Sachverhaltsdarstellung" der Staatsanwaltschaft Innsbruck mitzuteilen.
Jordan
Herbert
Nedergasse
5
6092
Birgitz
24.01.2013
An die
Staatsanwaltschaft Innsbruck
Maximillianstrasse
4
6020
Innsbruck
Betrifft: Sachverhaltsdarstellung
Verdacht des Amtsmissbrauchs,
Missbräuchliche Verwendung von Steuergeldern für Parteiwerbung, Unerlaubte
Verwendung des Gemeindewappens.
Sehr
geehrte Damen und Herrn
Der
Bürgermeister von Birgitz Herr Alois Oberdanner hat anlässlich der
Volksbefragung 2013 zwei Wählerinformationen auf Gemeindekosten herausgegeben.
INFO 2013
am 08.01.2013 und
INFO 2013
am 15.01.2013
Das
Infoschreiben vom 08.01.2013 enthielt die Informationen über die Volksbefragung
sowie andere Gemeindeinformationen was ja zu begrüßen ist.
Aber bei diesen Infoschreiben ist immer rechts
Oben ein Foto des Bürgermeisters abgebildet. Schon das ist für mich eine
persönliche Werbung des Bürgermeisters welche auf Steuerzahlerkosten erfolgt.
Das
Infoschreiben vom 15.01.2013 auch als „Amtliche Mitteilung“ deklariert,
enthielt keinerlei neue Informationen für die Gemeindebürger bezüglich
Wahllokal oder Wahlzeiten sondern ist eine reine Wahlwerbung für die Position
der Partei des Bürgermeisters. Eine solche Wahlproschüre auf Gemeindekosten
stellt für mich folgende Verdachtsmomente dar:
Missbrauch
einer „Amtlichen Mitteilung“ für Parteiinteressen.
Missbrauch
des Gemeindewappens für Parteiwerbung.
Missbräuchliche
Verwendung von Steuergeldern ( Porto, Papierkosten, Druckkosten, Arbeitszeit
der Gemeindesekretäre, usw ) für Parteiwerbung.
Durch die
Herausgabe dieser Wahlempfehlung getarnt als Amtliches Schreiben besteht für
mich der Verdacht des Amtsmissbrauches.
Ich
ersuche um Prüfung der Verdachtsmomente.
Beilagen:
INFO 2013
vom 08.01.2013
INFO 2013
vom 15.01.2013
M.f.G
Herbert
Jordan
Heimatliste
Birgitz
Am
17.01.2013 15:25, schrieb Jordan Herbert:
Sehr
geehrter Herr Bürgermeister, hallo Luis
Ich habe
soeben mit der Post die INFO 2013 erhalten.
Ich finde
es einfach unverschämt wie da auf
Gemeindekosten Parteipolitik betrieben wird, daher fordere ich Dich auf die
Kosten für diese Postwurfsendung ( Porto, Papier, Arbeitszeit der
Gemeindebediensteten, Druckkosten, usw ) zu erheben und bekanntzugeben.
Diese
Kosten sind von Dier an die Gemeinde zu überweisen.
Weiteres
stört mich schon länger dass bei den Gemeindeinfos rechts Oben ein Foto von
Dier abgebildet ist. Ich ersuche Dich das in Zukunft zu unterlassen.
Ich
erwarte Deine Antwort und behalte mir weitere Schritte in dieser Angelegenheit
vor.
M.f.G
Herbert
Jordan
Sonntag, 20. Januar 2013
Protokoll von Gr-Sitzung am 09.01.2013
Werte Leser
Haben Sie auch die „INFO 2013“ vom 15.01.2013 erhalten?
Ich hoffe schon, weil Sie diese unverhohlene Wahlwerbung für
die Parteilinie des Bürgermeisters ja auch mit Ihren Steuern selbst bezahlt
haben.
Mir fehlen für diesen
Missbrauch von Steuergeld einfach die Worte, werde aber alle notwendigen
Schritte ergreifen, dass so etwas nicht mehr vorkommt.
Sonntag, 13. Januar 2013
Bericht zur Gr- Sitzung am 09.01.2013
Punkt 1
Voranschlag 2013 ( inkl. Subventionen, Lehrlingsförderungen, Untervoranschlag
der Volksschule ) - Beschlussfassung
Der Bgm. erklärte noch einmal die Grundsätze
des Voranschlages 2013 und die Änderungen auf Grund der eingebrachten
Vorschläge der Heimatliste Birgitz und der Allgemeinen Liste Birgitz bei der
Budgetbesprechung am 19,12.2012. Die Unabhängige Liste Birgitz hat daran ja
nicht teilgenommen.
Auch mein zusätzlicher Antrag ( hatte ich bei
der Budgetbesprechung übersehen ) auf Erhöhung des Budgetpostens „
Bodenmarkierungen von geplant € 100,- auf
€ 3.500,-„ wurde vom Bürgermeister in den Voranschlag aufgenommen.
Allerdings nicht wie von mir gefordert durch
Reduzierung der „Instandhaltungskosten Recyclinghof ( -1500,-.€ ) und
Streichung der Position „
Kostenaufteilung Planungsverband ARGE Schieverbindung Lizum-Schlick“ € 1.900,-.
Für den Beitritt zu dieser ARGE gibt es keinen
Gemeinderatsbeschluss und daher haben wir auch keine Zahlungsverpflichtung. Wie
viel an diese ARGE bereits 2012 bezahlt wurde werde ich erheben und berichten.
Die Einnahmen und Ausgaben im Ordentlichen
Haushalt wurden mit € 2,352.800,- festgelegt.
Im Ausserordentlichen Haushalt € 0,00,-
Da keine neuen Schulden geplant sind und die
meisten meiner Änderungswünsche berücksichtigt wurden habe ich dem Voranschlag
2013 zugestimmt.
12 ja 1 Nein
Punkt 2
Konditionenanpassung der Darlehen bei der Raiffeisenbank westl. Mittelgebirge
und der Bank Austria - Beschlussfassung
Der Bgm. berichtet von einem Schreiben der
Bank Austria in dem eine Euriborerhöhung von 0,5% für einen laufenden Kredit
gefordert wird, bei nicht Zustimmung wurde eine Kreditauflösung angedroht .
Daraufhin erkundigte sich der Bgm. bei der Raiffeisenbank westl. Mittelgebirge
ob sie ein besseres Angebot für diesen Kredit legen können. Von der
Raiffeisenbank westl. Mittelgebirge wurde dies verneint und prompt für zwei
laufende Kredite ebenfalls eine Euriborerhöhung von 0,5% gefordert.
Ein Gemeinderat kommentierte dies mit „Na
Bravo „
Abstimmung 12 Ja 1 Nein
Punkt
3 Vergabe der Wohnung Rissach 17 Top 6 –
geschlossener TOP
Über geschlossene Tagesordnungspunkte darf ich
lt. Tiroler Gemeindeordnung nicht berichten.
Punkt 4
Anfragen, Anträge, Allfälliges
Der Bürgermeister verliest meine schriftliche
Anfrage bezüglich Regelung Schneeräumung Kirchenvorplatz und Friedhof.
Schriftliche
Anfrage „Schneeräumung Kirchenvorplatz, Friedhof „ Lt. TGO 2001 § 42
Sehr
geehrter Herr Bürgermeister, Hallo Luis
Über die
Schneeräumung am Kirchenvorplatz und im Friedhof Beschwerden sich die Besucher
immer wieder bei mir. Wie ich selbst feststellte ist Räumung und Streuung des
Kirchenvorplatzes und der Wege im Friedhof sehr mangelhaft.
Wie ist
die Räumung Gemeindeintern geregelt:
1. Hat der Gemeindearbeiter generell den
Auftrag bei Bedarf zu räumen und streuen?
2. Oder erteilt der Gemeindeamtsleiter bei
Schnee und Eis den Auftrag?
3. Oder erteilt der Bürgermeister bei
Schnee und Eis den Auftrag?
4. Wie ist Räumung an Sonn und Feiertagen
geregelt?
M.f.G
Herbert
Jordan
Antwort des Bgm.
Grundsätzlich hat der Gemeindearbeiter den
Auftrag bei Bedarf zu Räumen und streuen.
Der Gemeindeamtsleiter hat da keine
Befugnisse.
Wenn außertourliche Arbeiten anfallen
beauftragt dies der Bürgermeister.
Wochenendregelung gibt es keine?
Den Kirchenvorplatz muss die Fa. Singer räumen
( Die Fa. Singer verneint dies, außerdem ist es meiner Meinung nach nicht ideal
das Steinpflaster vor der Kirche mit den Traktorschneepflug zu räumen. Die
Folgeschäden sind sicher höher als eine händische Räumung kosten würde. )
Im laufe der Diskussion stellt sich heraus
dass auch andere Gemeinderäte mit der derzeitigen Schneeräumung nicht zufrieden
sind.
Der Bürgermeister meinte abschließend: „ Die Kirchenbesucher sollten doch so
vernünftig sein und bei Vereisung von einem Friedhofsbesuch Abstand nehmen“
Ich hoffe meine Anfrage bringt eine
Verbesserung der Situation. ( wird der Bgm. ja nie zugeben ) Jedenfalls wurde
beim letzten Schneefall diese Woche der Friedhofsgang westlich der Kirche
ausgeschöpft bevor die Besucher den Schnee angetreten haben.
Eine Anfrage betraf den Terminplan für die
Gemeinderatssitzungen 2013.
Terminplan gibt’s vom Bgm. keinen, aber es ist
geplant jeden ersten Mittwoch im Monat eine Sitzung abzuhalten.
Auf die Frage ob der Eislaufplatz heuer noch
hergerichtet wird antwortete der Bgm. wenn es das Wetter zulässt ja. Es
entwickelte sich wieder die Diskussion ob der Bodenbelag einen Eislaufbetrieb
überhaupt aushält.
Weiteres wurde bemängelt, dass der soziale Wohnbau
Rohracker wieder nicht auf der Tagesordnung steht.
M.f.G
Herbert Jordan
Sonntag, 6. Januar 2013
Einladung Gr-Sitzung am 09.01.2013
Bei dieser Sitzung steht der Voranschlag 2013 zur
Beschlussfassung an.
Es freut mich das keine neuen Schulden geplant sind.
Am 19.12.2012 fand dazu eine Budgetbesprechung statt an der
sich die Gemeinderäte der Unabhängigen
Liste Birgitz nicht beteiligten.
Meine Änderungswünsche wurden nur teilweise vom
Bürgermeister umgesetzt.
z.B. war im Voranschlagsentwurf für die Instandhaltung des
Dorfzentrums ( Gemeindeamt, Turnsaal, Kultursaal, usw ) kein Budgetposten
vorgesehen. Jetzt € 8.000,-
Für den „ Gemeindebeitrag für Tagesbetreuungskosten „ waren
ebenfalls € 0.00 budgetiert. Jetzt € 3.700,-
Usw.
Im Verkehrssicherheitsbericht 2012 wurden die
Bodenmarkierungen als billigste und
effektivste Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit
dargestellt.
Damit dieser Vorschlag auch genutzt werden kann werde ich
bei der Gemeinderatssitzung den folgenden Änderungsantrag stellen.
„Erhöhung des
Voranschlagpostens 1/640000-728000 Bodenmarkierungen von € 100,- auf € 3.500,-.
Die Mehrkosten sollen bei folgenden Positionen eingespart
werden:
1/852000-618000 Instandhaltung Recyclinghof von € 2.500,-
reduzieren auf € 1.000,- ( - 1.500,- )
1/0311100-728902 Kostenaufteilung Planungsverband ARGE
Schieverbind. Reduzieren auf € 0,00 ( - 1.900,- )
Für den Beitritt zu dieser ARGE gibt es keinen
Gemeinderatsbeschluss und daher sind auch keine Zahlungen notwendig.“
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