Sonntag, 11. November 2018

Bericht von der Gr-Sitzung am 07.11.2018


Hallo Leute,
bei der Sitzung waren 11 Gemeinderäte anwesend.
Der Bürgermeister stellte zu Beginn der Sitzung den Antrag „Schlepplift Birgitz Sanierungsbedarf“ als Tagesordnungspunkt 8 zusätzlich aufzunehmen.
10 Ja

Punkt 1 Vortrag der Unterlagen für Auflage zur ersten Fortschreibung des Raumordnungskonzeptes mit Umweltprüfung - Kenntnisnahme

Der Bürgermeister berichtet von den eingegangenen Stellungsnahmen (Bezirksforstinspektion, TINETZ, Baubezirksamt Innsbruck Straßenbau, Baubezirksamt Innsbruck Wasserwirtschaft, Wildbach- und Lawinenverbauung) die alle positiv seien.
Unterlagen diesbezüglich wurden keine vorgelegt und waren auch keine in den Verhandlungsunterlagen.

Weiteres wurde eine planliche Darstellung der vom Ausschuss beschlossenen Umwidmungen und Änderungen im örtlichen Raumordnungskonzept präsentiert.

Meine Kopie aus den Verhandlungsunterlagen (kopiert am Freitag den 02.11.2018) war wertlos, weil sie mit dem präsentierten Plan nicht übereinstimmte?

Auch der präsentierte Entwurfsplan wich in wesentlichen Teilen von den vom Ausschuss beschlossenen Änderungen ab. Da ich zu diesen Ausschusssitzungen auch als „beratendes Mitglied“ geladen war, kenne ich die Beschlüsse, und wies den Bürgermeister auf diese Fehler im Entwurfsplan hin.

Der Bürgermeister lässt dies überprüfen und gegebenenfalls ändern.
Danach wird der Entwurfsplan zur Vorbegutachtung an die Fachabteilung des Landes Tirol weitergeleitet.
11 Ja

Punkt 2 Allgemeiner und ergänzender Bebauungsplan betreffend der Gst. Nr. 436, 439, 448, 438 und 1260 KG Birgitz – Auflage – und Erlassungsbeschluss

Der Bebauungsplan wurde vom Bürgermeister präsentiert.
Baumassendichte mindestens 1,0
Baumassendichte höchst  ?????????
Bauweise offen 0,4
Höchster Punkt 860,20

Der vorgelegte Bebauungsplan, enthält meiner Meinung nach nicht die Änderungen des Flächenwidmungsplans vom 24.12.2016.
Meine Fragen diesbezüglich konnten nicht ausreichend beantwortet werden, daher habe ich mich bei der Abstimmung enthalten.

9 Ja 2Enthaltungen



Punkt 3 Verordnung über die Einhebung der Hundesteuer in der Gemeinde Birgitz - Beschlussfassung

Die Verordnung wurde neu erstellt (keine Gebührenerhöhung € 85,- pro Hund und Jahr)
11 Ja
.


Punkt 4 Subventionsansuchen Verein Emma - Beschlussfassung

Der Verein Emma (Elternrein Musikmittelschule und Mittelschule Axams) hat ein Subventionsansuchen in der Höhe von € 350,- für das Schuljahr 2018/2019 gestellt.
11 Ja.



Punkt 5 Subventionsansuchen des Eltern- Kind- Zentrums Westliches Mittelgebirge – Beschlussfassung

Das Eltern- Kind- Zentrum westliches Mittelgebirge hat ein Subventionsansuchen in der Höhe von €® 500,- für das Jahr 2019 gestellt.
11 Ja


Punkt 6 Endabrechnung zum Hochbehälter laut Aufstellung Projektleitung AEP - Kenntnisnahme

Leider war das keine „Endabrechnung“ zum Hochbehälter, sondern nur eine „Zusammenstellung Berechnungsendsummen Hochbehälter Birgitz vom 13.02.2018“
von der Firma AEP.

Gesamte Abrechnungssumme (geschätzt) € 821.609,47
Kostenschätzung gesamt AEP                    € 824.000,00
Somit gesamte Unterschreitung der Kostenschätzung um ca. 0,30%

Leider fehlen in dieser Endabrechnung noch die Ingenieurleistungen (ca. 90.000,-) und sonstige Nebenleistungen (Vermessung, Geotechnik, Statik, Betonberatung, und, und, und?)

Positiv ist das die Hauptaufträge allesamt unter der Auftragssumme abgerechnet wurden.
11 Ja





Punkt 7 Bericht der Gemeindegutsagrargemeinschaft Birgitz - Kenntnisnahme

Die Reparaturarbeiten zur Sicherung der Kurven entlang der Rodelbahn werden am 6.11. starten. Die gesamten Kosten werden vom Tourismusverband getragen.
Die Birgitzer Alm ist bis 8.12.2018 geschlossen.
.


Punkt 8 Zusätzlicher Tagesordnungspunkt „Sanierung Schlepplift Birgitz“

Bei Inspektionsarbeiten wurden Mängel bei den Seilrollen festgestellt. Alle Rollen müssen getauscht werden.
Kosten ca. 20.000,-
11 Ja

Punkt 9 Personelles – Anstellung einer pädagogischen Fachkraft – Empfehlung des Gemeindevorstandes vom 17.10.2018 – Beschlussfassung (geschlossener Sitzungspunkt)

Über geschlossene Sitzungspunkte darf ich nicht berichten

Punkt 10 Personelle Angelegenheit – Beschlussfassung (geschlossener Sitzungspunkt)

Über geschlossene Sitzungspunkte darf ich nicht berichten



Punkt 11 Anfragen, Anträge, Allfälliges



M.f.G.
Herbert

Sonntag, 7. Oktober 2018

Bericht von der Gr-Sitzung am 03.10.2018


Hallo Leute,
dies wird sicher der kürzeste Bericht von einer Gemeinderatssitzung.

Ich habe beim Tagesordnungspunkt 2 wegen der Ignoranz von Bürgermeister Markus Haid mir gegenüber die Sitzung aus Protest verlassen.

Wie kam es dazu:
Die Tagesordnungspunkte einer Gemeinderatssitzung werden vom Bürgermeister festgelegt, danach erfolgt die Einberufung der Gemeinderatssitzung die gültig ist wenn sie fünf Werktage vor dem Sitzungstermin den Gemeinderäten zugestellt wird.

Ab diesen Zeitpunkt kann jeder Gemeinderat in die Verhandlungsunterlagen im Gemeindeamt Einsicht nehmen (sofern vorhanden??)
Auszug aus der TGO:
§ 40
Einsichtnahme in die Verhandlungsunterlagen
Jedes Mitglied des Gemeinderates kann nach Bekanntgabe der Tagesordnung in die den einzelnen Tagesordnungspunkten zugehörigen Verhandlungsunterlagen, wie Verträge, Pläne und dergleichen, Einsicht nehmen und von diesen an Ort und Stelle Kopien anfertigen oder Kopien bzw. Ausdrucke anfertigen lassen. Soweit in der Geschäftsordnung des Gemeinderates nichts anderes bestimmt ist, hat die Einsichtnahme während der Amtsstunden im Gemeindeamt zu erfolgen.
Ich habe dieses Recht der Gemeinderäte immer zur Vorbereitung auf die Sitzungen genutzt.
Diesmal bewusst erst am Montag den 01.10.2018 weil ich aus Erfahrung weiß, dass die Verhandlungsunterlagen (Protokolle) nicht schon beim Ausschreibungsdatum sondern immer wieder erst später aufgelegt werden.
Diesmal war zum Tagesordnungspunkt 2: „Kassaprüfungsprotokoll 3/2018 – Kenntnisnahme durch den Gemeinderat“ keine Unterlagen vorhanden.
Ich habe dieses fehlen dem  Gemeindeamtsleiter mitgeteilt und Ihn gebeten mir die Unterlagen nachzureichen.
Unterlagen habe ich keine bekommen.
Während der Gemeinderatssitzung habe ich zu Beginn  der Verhandlung über den Tagesordnungspunkt 2 Einspruch erhoben:
Wegen des fehlenden Protokolls in den Verhandlungsunterlagen und damit keine Vorbereitungsmöglichkeit für die Gemeinderäte, beantragte ich die Vertagung des Tagesordnungspunktes.
Bürgermeister Markus Haid ignorierte meinen Einspruch und ersuchte, ohne mir eine Antwort zu geben, ein Mitglied des Überprüfungsausschusses um Verlesung des Kassaprüfungsprotokolls. (Der Überprüfungsausschussobmann war bei der Sitzung nicht anwesend?)
Dieses Verhalten des Bürgermeisters war mir zu Viel und ich habe aus Protest die Sitzung verlassen.

Noch zur Info:
Die Kassenprüfungsprotokolle enthalten  umfangreiches Zahlenmaterial

Kassenprüfungsprotokoll 1/2018 (93 Eurobeträge von 0,00 bis 1.148.948,43)


Kassenprüfungsprotokoll 2/2018 (71 Eurobeträge von 0,00 bis 2.125.003,95)


Kassenprüfungsprotokoll 3/2018  ?????????????????????????????????


Bei der Behandlung der Kassenprüfungsprotokolle 1 und 2 gab es jeweils Beanstandungen:
Kassenprüfungsprotokoll 1/2018 (Sitzung am 11.04.2018)
Meine Frage, warum die massive Haushaltsüberschreitung im außerordentlichen Haushalt
 (Voranschlag € 480.000,- Ausgabenvorschreibung jetzt schon über 570.000,- Euro – Überziehung € 90.000,-)
nicht  aufgezeigt und hinterfragt wurde, konnte nicht beantwortet werden.

Bgm. Markus Haid erklärte, die Gemeindeverwaltung wird sich das anschauen?

Kassenprüfungsprotokoll 2/2018 (Sitzung am 04.07.2018)

Der Überprüfungsausschussobmann verliest das Protokoll. Diverse Fragen dazu können nicht beantwortet werden, daher wird auch dieser Tagesordnungspunkt teilweise vertagt.

Bereits am 11.04.2018 bei der Behandlung des ersten Kassenprüfungsprotokoll
 habe ich auf die Ungereimtheiten beim „außerordentlichen Haushalt“ hingewiesen.
Auszug aus dem Protokoll der Gr.- Sitzung vom 11.04.2018:

„Gr. Herbert Jordan möchte noch des Weiteren wissen, warum sich im außerordentlichen Gemeindehaushalt ein rechnerisches Minus von ca. € 90.000,00 ergibt. Die Ausgabenseite ist im Vergleich zum Voranschlag deutlich erhöht. Er fügt hierzu an, dass dies auch bereits vom Überprüfungsausschuss hätte aufgezeigt werden müssen.
Bürgermeister Markus Haid gibt an, dies umgehend durch die Finanzbuchhalterin klären zu lassen.“

Abgeklärt wurde meiner Meinung nach nichts, sondern das nun vorliegende zweite Überprüfungsprotokoll wirft nur noch mehr Fragen auf.

Z.B.. wie ist es möglich dass sich die Position „Ausgabenvorschreibung von € 570.427,02 (erstes Protokoll) auf € 458.827,51 (zweites Protokoll) verringert?


Kassenprüfungsprotokoll 2/2018 (Sitzung am 05.09..2018)

Die schon bei der Sitzung am 11.04.2018 aufgezeigten Ungereimtheiten beim außerordentlichen Haushalt wurden mit einer Fehlbuchung (111.708,92 Euro) begründet.

M.f.G.
Herbert